Impfung

Die Impfung ist eine vorbeugende Maßnahme gegen verschiedene Infektionskrankheiten und wird deshalb auch Schutzimpfung genannt. Man unterscheidet aktive Impfung und passive Immunisierung. Ziel der aktiven Immunisierung ist es, das körpereigene Immunsystem zur Bildung spezifischer Antikörper anzuregen und so eine spezifische Immunität gegen die entsprechende Infektionskrankheit zu bewirken. Bei einer passiven Impfung hingegen wird mit Impfserum geimpft, welches die spezifischen Antikörper (Immunglobuline) gegen den betreffenden Krankheitserreger oder dessen Toxin bereits in hoher Konzentration enthält.

 

Wir empfehlen jährliche Schutzimpfungen, die immer mit einer gründlichen Allgemeinuntersuchung einhergehen, um eventuelle Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

 

Für den Hund empfehlen wir einen regelmäßig aufgefrischten Impfschutz gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose, Parvovirose und Tollwut. In speziellen Fällen auch gegen Zwingerhusten, Borreliose und Tetanus.

 

Empfohlene Impfungen für die Katze sind zum Schutz vor Katzenschnupfen, Katzenseuche, Tollwut und Leukose, in Sonderfällen auch FIP.

Die Impfung gegen Tollwut und der Nachweis im neuen EU-Heimtierausweis sind gesetzlich in praktisch allen europäischen Staaten für die Einreise von Hunden, Katzen und Frettchen erforderlich. Sie muss nach Vorschrift des Impfstoffherstellers wiederholt werden. Für Großbritannien, Irland, Norwegen und Schweden ist zudem eine Bestimmung des Antikörper-Titers notwendig. Aufgrund der hohen Impfdichte bei Haustieren spielen sie als Überträger der Tollwut in Mitteleuropa praktisch keine Rolle mehr.